Ganz besondere Wertschätzung für unsere natürliche Umwelt

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22. April: Tag der Erde

Am 22. April begehen die Menschen seit den 1970er Jahren in den USA, seit 1990 in über 180 Ländern den Tag der Erde. Er gilt als internationaler säkularer Feiertag und ist 2009 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Tag der Mutter Erde erklärt worden. Für die Evangelisch-Lutherische Kirche Amerikas ist der 22. April als Tag der Schöpfung sogar ein kirchlicher Feiertag. Der Tag der Erde soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde).

Für Glasrecycler/innen ist jeder Tag ein Tag der Erde

Der Gedanke, die natürliche Umwelt zu stärken, gefällt uns von Austria Glas Recycling.  Wir sind in der glücklichen Lage, dieses Anliegen auch in unserem Beruf verwirklichen zu können. Denn Glasrecycling trägt erheblich dazu bei, Naturlandschaften zu bewahren. Bedenken Sie, jährlich sparen wir durch Glasrecycling allein in Österreich über 250.000 Tonnen Rohstoffe (Quarzsand, Kalk, Dolomit, Soda), die wir für die Produktion hochwertiger Glasverpackungen bräuchten, gäbe es kein Glasrecycling. Und stellen Sie sich bitte vor: Wir müssten im Durchschnitt  7 Tonnen Gestein abbauen, um 1 Tonne des gewünschten Rohstoffes zu erhalten. Pro Jahr entspräche das alleine für den österreichischen Markt einem Abbauvolumen von 565.000 m³. Können Sie sich 565.000 m³ Steinbruch vorstellen? Ich gebe zu, ich nicht. Und da wir Altglas als Rohstoff verwenden können, müssen wir uns diese Dimension auch nicht vorstellen, sondern können uns zum Beispiel an Waldlandschaften erfreuen.

Noch etwas, das die Initiatoren des Tages der Erde (John McConnell im Jahr 1969 bei einer UNESCO-Konferenz in San Francisco und etwa zur gleichen Zeit der damalige US-Senator von Wisconsin Gaylord Nelson) freuen würde: Dank Glasrecycling verbrauchen Glaswerke deutlich weniger Energie für die Glasschmelze. Die jährliche Ersparnis beträgt rund 21.000.000 kWh elektrische Energie und  6.000.000 m³ Erdgas. Das ist an sich ökologisch wertvoll. Zudem reduziert es den CO2-Footprint erheblich: Pro 10 % Altglas anstelle von Primärrohstoffen sparen wir 7 % CO2-Emissionen.

Wenn nun Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, Ihr Altglas sorgfältig getrennt entsorgen, tun Sie Mutter Erde tatsächlich viel Gutes. Durch das Recyceln einer einzigen Glasflasche wird so viel Strom gespart, wie eine Waschmaschine für zehn Minuten, ein Farbfernseher für 20 Minuten oder ein PC für 25 Minuten benötigt. (Quelle: Aktionsforum Glas)

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