Glas – ein Geschenk der Natur

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Natürlicher Werkstoff mit jahrtausendelanger Tradition

Woher kam der zündende Funke, aus Sanden und anderen natürlichen Rohstoffen Glas zu machen? Das im 18. Jahrhundert von Johann Heinrich Zedler in Leipzig veröffentlichte vollständiges Universal-Lexicon aller Wissenschaften und Künste weiß dazu: ,… Die Erfindung des Glases ist gar sehr alt, weil allbereit in denen Büchern Mosis und Josua dessen erwähnet wird, vermutlich ist es daher gekommen, dass sie gesehen haben, wie allerhand Pflanzen und andere Materien, so in denen heißen Landen an der brennenden Sonne und im Wiederscheine gestanden, vitrisieret und zu Glase worden; dahero man auch bey dieser Arbeit nichts thut, als daß man durch gekünstelt Feuer etwas hervor und zu Wege bringet, als wie die Sonne, welche das natürliche Feuer ist …‘

Die ersten Glaskünstler waren die Sumerer in der Mitte des 3. Jahrtausends vor unserer Zeitrechnung. Sie stellten Glasperlen und Schmuckgegenstände her (Ernst Lasnik, Glas – funkelnd wie Kristall).  Die älteste textliche Erwähnung stammt aus Ugarit (heutiges Nord-Syrien) um etwa 1600 v. (http://de.wikipedia.org/wiki/Glas#Geschichte_der_Glasherstellung ).

Geschichte des Glasmachens – Erklärvideo

Der Werkstoff Glas begleitet die Menschen seit vielen Jahrtausenden. Es gibt vielfältige Zusammensetzungen und Techniken zur Erzeugung und Bearbeitung. Daher sind entsprechend vielfältige Anwendungsmöglichkeiten möglich. Glas findet Verwendung als Baustoff, in der Innenarchitektur, für Kunstwerke, für Verpackungen – um nur einige Beispiele zu nennen. Viele Techniken zur Glasverarbeitung sind bereits sehr alt und werden – von ihrem Grundprinzip her unverändert – auch heute noch industriell umgesetzt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Glas#Geschichte_der_Glasherstellung )

Glas genießt insbesondere als Packstoff hohes Vertrauen in der Bevölkerung. Das bestätigte jüngst eine europaweit von InSite Consulting durchgeführte Studie betreffend die Einstellungen zu Lebensmittelverpackungen und deren Einfluss auf Lebensmittelsicherheit, Umwelt und Geschmack.. 60 Prozent der Europäer bevorzugen Glasflaschen gegenüber anderen Verpackungen, wenn sie die Wahl haben. Über 8.000 Konsumentinnen und Konsumenten wurden befragt,

Moderne Managementmethoden für umweltfreundliches Glasrecycling

Da Glas aus natürlichen Ressourcen besteht ist es ideal für Recycling geeignet. Es entspricht seiner Natur, wieder eingeschmolzen und neu geformt zu werden.  Mit ausgereiften Sammel- und Verwertungssystemen für Glasverpackungen wird der Mensch dieser natürlichen Eigenschaft von Glas gerecht. Zudem bringt es enorme Umweltvorteile, Glasverpackungen wieder als Rohstoff in der Glasindustrie einzusetzen. Wir ersparen der Natur und uns den Abbau von Primärrohstoffen (Sande, Kalk u.a.) und wir reduzieren den Envergieverbrauch erheblich. Das senkt den CO2-Footprint (http://www.agr.at/glasrecycling/umwelterfolge.html ).

In Österreich recyceln wir jährlich über 230.000 Tonnen Glasverpackungen, das sind rund 85% aller Glasgebinde, die auf den Markt kommen.  Damit es noch mehr werden und damit Sammlung und Verwertung möglichst umweltfreundlich von statten gehen, orientieren sich Austria Glas Recycling und viele Partnerunternehmen an hohen Umweltschutznormen.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet das Team von Austria Glas Recycling gemäß der europäischen Umweltnorm EMAS (Eco-Management and Audit Scheme). Das garantiert die systematische Verbesserung der Umwelt- und der Unternehmensleistungen. Interne Abläufe folgen dem Regelkreisprinzip: Messen – Planen – Agieren – Messen – Agieren/Reagieren. Dem Kreislauf des Materials Glas ist auf diese Weise ein Kreislauf der Verbesserung unterlegt.

Von der Umweltpolitik bis zur Umwelterklärung

Die wesentlichen und regelmäßig wieder kehrenden Schritte für ein gelungenes Umweltmanagementsystem gemäß EMAS sind am Beispiel der Austria Glas Recycling im Detail beschrieben.

Sind Sie an weiteren Normen interessiert, die eine kontinuierliche Verbesserung und die ganzheitliche Unternehmensentwicklung unterstützen? Lesen Sie im Grünbuch ‚Nachhaltiges Recycling von Glasverpackungen. Best in Glass.‘ das Kapitel 3.4 ab Seite 47: http://www.glasrecycling.at/gruenbuch/

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