Wie erfahren noch mehr Menschen von der wunderbaren Welt des Glasrecyclings?

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ÖsterreicherInnen und Glasrecycling: das passt schon lange zusammen. Die Menschen in Österreich sammeln Altglas schon seit Mitte der 1970er Jahre und 91% der Bevölkerung nimmt regelmäßig den Weg zum Altglascontainer auf sich (IFES, 2009). Mit einer Glasrecyclingquote von 85%  liegt Österreich über dem EU Durchschnitt, der bei 70% liegt.[1]

Awareness-Steigerung, aber wie?

Das Thema ist kein neues Thema und das Bewusstsein, rund um die Notwendigkeit Altglas zu entsorgen, ist bereits hoch. Diese beiden Aspekte stellten uns als Digitalagentur bei der Aufgabe, die Austria Glas Recycling verstärkt und das Thema Glasrecycling nachhaltig zu positionieren, vor eine große Herausforderung.

Direkter, zeitnaher und zukunftsgerichteter Dialog via Social Media

Neben der Wahl der richtigen Zielgruppe sollten wir vor allem die junge Generation im Fokus haben. Neben ErzieherInnen in Schulen und Eltern, die einen großen Teil dazu beitragen, dass  unsere Kinder umweltbewusster agieren, nehmen Social Media Kanäle einen wichtigen Stellenwert in der alltäglichen Kommunikation ein. Um alle Dialoggruppen einzuschließen und bei ihnen die Wichtigkeit von „richtigem“ Glasrecycling im Bewusstsein zu verankern, ist die Einbindung von Social Media Kanälen unabdingbar.

Strategie ist der Schlüssel zum Erfolg

Die digitale Welt ermöglicht uns, durch verschiedenste Kanäle, die richtige Zielgruppe zu erreichen. Interaktivität spielt dabei eine große Rolle, da Inhalte nicht mehr nur passiv konsumiert werden, sondern jeder User hat die Möglichkeit sich einzubringen, indem er seine Meinung, seine Erfahrungen und seine Eindrücke einer großen Öffentlichkeit präsentiert. Vorab gilt es jedoch, das mit dem Einsatz von Social Media verfolgte Ziel klar zu definieren. Gemeinsam mit der Austria Glas Recycling haben wir uns folgende qualitative Kommunikationsziele gesetzt: Austria Glas Recycling als Marke zu stärken, die Austria Glas Recycling als „DER Sammelpartner“ zu positionieren und die Qualität und Quantität der Altglassammlung beizubehalten und auszubauen. Zwei weitere wichtige Punkte, die bei einer Social Media Strategie beachtet werden müssen, sind die Definition der Zielgruppe und die Auswahl der passenden Kommunikationskanäle. Die übergeordneten Zielgruppen schließen die Lizenznehmer, den Handel, die Kommunen, die AbfallberaterInnen, das Lebensministerium, die Glasindustrie, die ARA, Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen und die städtische sowie ländliche Bevölkerung ein. Wir haben uns für zwei Social Media Kanäle entschieden, um die angeführten Zielgruppen zu erreichen: einen Blog und eine Facebook-Seite. Für die gesetzten Ziele und definierten Zielgruppen galt es zwei Strategien zu entwickeln, die es uns ermöglichen,  die Austria Glas Recycling nachhaltig in der digitalen Welt zu positionieren.

„Die wunderbare Welt des Glasrecyclings” – der Blog der Austria Glas Recycling

Blogs schaffen bei Kunden, Partnern und Interessierten Vertrauen. Um die Austria Glas Recycling als Opinion Leader zu positionieren, ist dieser Kanal am besten geeignet. Ziel ist es, interessante Inhalte im Bereich Glasrecycling zu bieten und mit der relevanten Zielgruppe zu teilen. Die primäre Zielgruppe, welche über den Blog erreicht werden soll, schließt Lizenznehmer, den Handel, Kommunen, das Lebensministerium, die Glasindustrie, die ARA und Umwelt- und Nachhaltigkeitsorganisationen ein. Die AutorInnen sind externe ExpertInnen sowie MitarbeiterInnen der Austria Glas Recycling. Die Blogartikel sollen im eigenen Stil geschrieben werden und behandeln Relevantes und Interessantes zum Thema. Das Wichtige dabei ist, dass die ExpertInnen, die aus den verschiedensten Bereichen kommen,  den LeserInnen einen Einblick in die vielfältige „Welt des Glasrecycling“ gewähren und gleichzeitig auf interessante Projekte, Maßnahmen oder Veranstaltungen verweisen. Das besonders effektive Asset von Blogs ist „Linkbuilding“, dabei geht es darum, immer wieder die Blogbeiträge, die auf die Austria Glas Recycling Webseite verweisen, auf der Facebook-Seite zu posten. Dieses ständige Verweisen auf die Webseite, vervielfacht die Zugriffe und somit wird die Chance erhöht, dass Keywords, die in die Google Suchmaschine eingegeben werden, User direkt auf die Austria Glas Recycling Webseite führt. Während der Blog für Inhalte genützt wird, die in die Tiefe gehen und sich mit Glasrecycling oder damit zusammenhängenden Themen befassen, wird Facebook als Kommunikationskanal genützt, der Interaktivität mit den User ermöglicht.
www.glasrecycling.at

Von der Facebook-Seite zur Glasrecycling-Community

Facebook wird von 3,4 Millionen ÖsterreicherInnen zwischen 14 und 49 Jahren genutzt [2]und hat somit eine enorme Reichweite. Mit diesem Kanal kann deshalb eine sehr breite Zielgruppe gut erreicht werden. Die zentralen Ziele, die wir uns gesetzt haben, waren folgende: Fans und Likes generieren, die Bekanntheit der Austria Glas Recycling steigern und in den Dialog treten. Die primäre Zielgruppe, die wir erreichen wollten, war die Bevölkerung im Allgemeinen, da Glasrecycling uns alle etwas angeht.  Facebook ist am Ende des Tages ein Instrument, das verstanden werden muss, damit es bestmöglich eingesetzt werden kann. Inhalte sind das A und O, um Fans zu generieren, aber was wollen die User lesen? Was bewegt sie? Wie sollen wir am besten an das Thema herangehen, um Menschen zu begeistern? Diese Fragen waren der Ausgangspunkt und Basis für unsere Contentstrategie. Nach langer Recherche haben wir in sehr enger Zusammenarbeit mit der Austria Glas Recycling Inhalte gesammelt und aufbereitet, die einerseits informativ sind und andererseits unterhaltsam. Die Inhalte werden zu einer gewissen Zeit und Regelmäßigkeit gepostet, da das dem User Kontinuität gibt. Wir haben einerseits sachliche Posts gewählt, da es wichtig ist, Fakten zu Glasrecycling sowie aktuelle Trends und Neuigkeiten rund um das Thema mit den Usern zu teilen. Andererseits ist es wichtig, User zu unterhalten und die Brücke zwischen informativen und unterhaltsamen Inhalten zu schlagen. User müssen ständig bei „Laune gehalten“ werden und ihr Interesse muss geweckt werden. Quizfragen, Events und Gewinnspiele machen genau das möglich und verhelfen zu Interaktivität, da so die User aufgefordert werden, sich einzubringen und sich mit Glasrecycling auseinanderzusetzen. Wir planen im nächsten Schritt die „kleine“, aber sehr feine Glasrecycling-Community wachsen zu lassen. Hier nutzen wir die Stärke des Mediums:  Wir können mit unseren Dialogpartnern auf Tuchfühlung gehen, denn wir wissen sehr schnell, ob der gebotene Inhalt angenommen wird oder nicht.

www.facebook.com/austriaglasrecycling

Autorin

Mag. Béatrice Verdino, Managing Partner von asoluto public + interactive relations.
Béatrice Verdino ist seit 1997 in der Digitalbranche beratend tätig und seit 2004 Inhaberin und Geschäftsführerin einer Digitalagentur.

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