Es geht ums Geld

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Circular Economy braucht Circular Finance – Eine analytische Bestandsaufnahme im RECYCLING magazin 4/2019.

Die Kreislaufwirtschaft gilt als wichtiger Schritt für die Zukunft Europas. Allerdings bedarf der Übergang großer Anstrengungen, auch finanziell. Wie die Finanzierung verbessert werden kann, hat die Generaldirektion Forschung und Innovation zusammen mit einer Expertengruppe untersucht, der auch Euric-Geschäftsführer Emmanuel Katrakis angehörte.

Es wird davon ausgegangen, dass für den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft in Europa bis 2025 320 Milliarden Euro benötigt werden. „Die Finanzierung von Projekten für die Kreislaufwirtschaft ist für Investoren keine triviale Angelegenheit – und sowohl Unternehmen als auch der Finanzsektor stehen vor großen Hürden und machen den jeweils anderen für das Scheitern in seiner jeweiligen Rolle verantwortlich“, heißt es im Bericht „Accelerating the transition to the circular economy – improving access to finance for circular economy projects“. Aus Unternehmenssicht erkenne der Finanzsektor die Vorteile des zirkulären Ansatzes nicht und überschätze die Risiken. Aus Sicht des Finanzsektors habe Weiterlesen

Steigerung der Altglassammelmenge. Oder: Die Jagd auf das Marmeladeglas.

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Der von der EU geforderte Umbau von der linearen zur zirkulären Wirtschaft erfordert unter anderem die Steigerung der Recyclingquoten für alle Materialien und Packstoffe. Für Österreichs Altglassammlung verzeichnen wir seit Jahren Recyclingquoten von über 80%. Bis 2030 sind Recyclingquoten von mindestens 85% notwendig. Daher muss sehr genau erhoben werden, wo und warum Glasverpackungen derzeit noch im Restmüll landen.

Marmeladeglas will recycelt werden

Was beeinflusst Menschen, bei der Altglassammlung mitzumachen?

Weinflaschen werden korrekt entsorgt. Bierflaschen auch. Sofern diese Pfandflaschen sind, kommen sie ins Geschäft zurück. Doch Marmeladegläser und auch deren kleine Freundinnen, wie Pestogläser und andere, finden sich zum Leidwesen der Umwelt Weiterlesen

Wachstum durch Verknappung. Kein Wachstum. Negativwachstum. Auf der Suche nach ökonomischen Konzepten, die Wohlstand trotz begrenzter Ressourcen ermöglichen

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Kaufen, nutzen, entsorgen – in der linearen Ökonomie zielt alles darauf ab, Produkte zu verkaufen und KonsumentInnen vom Kauf zu überzeugen. Wachstum ist das Credo. Nur ein ausreichendes Wirtschaftswachstum sichert unseren Wohlstand.  Mehr und noch mehr muss verkauft, konsumiert und schließlich entsorgt werden. Dieser Einstellung erwuchsen Abfallprobleme, Weiterlesen