Frühlingslüfterl im Homeoffice

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Jutta Kellner - grünes Homeoffice

Da war doch noch etwas wie Umwelt- und Klimaschutz im Büro.

Wenn der Büroarbeitsplatz dauerhaft zuhause einzieht, sind viele Anpassungen notwendig. Denn das Arbeiten von zu Hause aus verändert unsere Arbeitswelt und beeinflusst auch unser Privatleben. Gleich bleibt, dass Umwelt, Gesundheit und Sicherheit an jedem Arbeitsplatz wichtig sind, ob nun im Betrieb gearbeitet wird oder zu Hause. Arbeiten im Homeoffice erfordert viel Selbstdisziplin und vor allem die Möglichkeit konzentriert arbeiten zu können. Dazu kommt die Ausstattung und die Frage, wie sich die großen ergonomischen Fehler vermeiden lassen? Damit auch das Homeoffice „gesund & grün“ wird, gibt es praktische Lösungen. Ein paar Anregungen für den Frühlingscheck!

Unternehmen, für die der betriebliche Umweltschutz eine Selbstverständlichkeit ist, sollten die ersten sein, die ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dabei unterstützen, dass auch der Homeoffice-Arbeitsplatz gesund, sicher und umweltfreundlich funktioniert. Hier trifft betriebliches Interesse auf privates Umwelt-Engagement.

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Wann ist ein Unternehmen nachhaltig?

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Nachhaltigkeit bewerten

Im vergangenen Jahr startete FuturAbility das Projekt „Nachhaltigkeits-Index“: die Entwicklung einer Plattform, auf der Informationen zur Nachhaltigkeit aller Unternehmen bereitstehen. Jetzt ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Das Erfassen aktueller Bewertungskriterien.

Eine innovative Bewertungsplattform

Auf der geplanten Plattform sollen alle Unternehmen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit bewertet werden, und alle Menschen sollen darauf kostenfrei zugreifen können. Dafür wird kein zusätzlicher Standard erfunden, sondern bestehende Bewertungssysteme werden zusammengeführt und vergleichbar gemacht. Eine weitere Besonderheit: Alle Stakeholder können mitwirken (siehe Blogbeitrag „Wie können wir Nachhaltigkeit bewerten?“, Juli 2021).

Der erste Schritt des Forschungsprojekts ist jetzt abgeschlossen. Die Analyse von über 50 Standards, Regelwerken, Rating-Systemen, Auszeichnungen, Strategiepapieren und rechtlichen Grundlagen liefert ein Bild über die heutigen Anforderungen an das Nachhaltigkeitsmanagement von Organisationen und damit wichtige Grundlagen für die Bewertung. Es beantwortet die erste und wichtigste Frage: „Was ist ein nachhaltiges Unternehmen?“

5 aktuelle Entwicklungen

Die Analyse der aktuellen Regelwerke zeigt, wie sich das Verständnis von CSR/Nachhaltigkeit in den letzten Jahren verändert hat. Am eindrucksvollsten ist das bei den CSR-Definitionen der EU-Kommission aus den Jahren 2001 und 2011 nachvollziehbar: Aus einem „freiwilligen Einbeziehen von Umwelt- und Gesellschafts-Aspekten“ wurde die „Verantwortlichkeit für die Auswirkungen eigener Entscheidungen auf Gesellschaft und Umwelt“. Die Ansprüche an CSR/Nachhaltigkeit stiegen kontinuierlich an – und tun das noch immer!

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45 Jahre Glasrecycling in Österreich

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Glasrecycling in Österreich

unser Jubiläum im internationalen Jahr des Glases 2022

Zwei Besonderheiten werden uns durch das Jahr 2022 begleiten: Österreichs Glasrecyclingsystem begeht das 45jährige Jubiläum. Und die UN rief 2022 zum internationalen Jahr des Glases aus und sieht dies ausdrücklich als Bekräftigung und Unterstützung der Agenda 2030, der Sustainable Development Goals (SDGs).

In der Resolution 75/279 “Internationales Jahr des Glases, 2022” sind unter anderem folgende Gründe genannt, das heurige Jahr zum Jahr des Glases zu erheben:

  • Das Material Glas begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten, bereichert die Lebensqualität von Millionen Menschen und ist das wichtigste und wandlungsfähigste Material der Geschichte. Wir finden Glas in mannigfachen Bereichen – von der Luftfahrt über Kunst zur Gesundheitsvorsorge und Aufbewahrung/Verpackung.
  • Technologien wie Glaspaneele für Photovoltaik, Glasfasern, ultradünnes Sensorglas bieten vielfältige Entwicklungschancen und fördern weitere Innovationen, die die Transformation der Welt im Sinne der Agenda 2030 beflügeln.
  • Dem Material Glas wird ein wichtiger Beitrag zu nachhaltigem Konsum und nachhaltiger Produktion zugesprochen. Auch wenn die Glasproduktion derzeit noch energieintensiv ist, macht die Glasindustrie immense Fortschritte bei der Reduktion des Energieverbrauchs und der Nutzung erneuerbarer Energien.

Mit dem Jahr des Glases möchten die UN Impulse setzen, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster zu fördern (SDG 12) und nennt explizit ReUse und Recycling.

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